Gruss von Outbound Salomé

Wednesday, November 6, 2019

Hola Rotary Club Küssnacht-Rigi-Meggen

Ich bin jetzt schon ganze zwei Monate hier in Ecuador und geniesse es sehr!
In dieser Zeit in der ich hier bin habe ich schon so viele neue Erfahrungen gemacht, so viele Erlebnisse erlebt und vieles mehr. Das Leben hier ist nicht vergleichbar mit meinem Leben in der Schweiz.

Zuerst zu meiner Gastfamilie. Ich kann sagen ich habe ein riesen Glück mit meiner Gastfamilie. Ich habe zwei jüngere Schwestern, welche an die gleiche Schule gehen wie ich und supertolle Eltern. Ich bin seit dem Anfang ein Mitglied der Familie und werde auch so behandelt. Ich nenne meine Eltern Mama und Papa. Mit meiner Familie machte ich schon viele Ausflüge, wie zum Beispiel neue Strände und Städte besuchen. Einmal war ich mit ihnen Wale beobachten. Mit meiner Familie gehe ich einkaufen, helfe ihnen im Haushalt und vieles mehr.

Ich lebe in einem Haus mit meiner Familie, einem Hund, drei Katzen und der Hausangestellten. Hier ist es normal das viele Familien, mehr Geld haben, Hausangestellt haben. Sie macht die Wäsche, kocht zu Mittag und putzt das Haus. Mein Haus steht in einer Urbanisation. Eine Urbanisation ist eine Strasse oder ein kleines Wohnquartier, welches ummauert ist oder mit einem Hag umzäunt ist. In meiner Urbanisation haben wir ein Pool in dem ich baden gehen kann. Meine Stadt ist nicht so gefährlich, also ich darf zu Fuss tagsüber auf der Strasse sein und ich kann auch Taxis benutzen.

An einem normalen Tag stehe morgens um 6:15 auf, esse dann Frühstück mit meiner Familie und dann fährt unser Vater mich und meine Schwestern um 7 zur Schule und die Schule beginnt zwischen 7:10 und 7:40. Ich gehe an eine private Schule mit 600 Schülern und das ist Verhältnismässig zu anderen Schulen hier sehr wenig. Alle tragen eine Schuluniform und montags tragen die Frauen sogar einen Rock mit weissem Hemd und Krawatte und die Männer einen Anzug für die «Zeremonie» an der wir immer zuerst die ecuadorianische Landeshymne (die ich wahrscheinlich schon besser kann als die schweizerische Landeshymne), dann das Lied meiner Stadt und zuletzt noch das Lied der Schule. Ich habe immer bis 2 Uhr Schule. In meiner Klasse sind wir 27 Schüler und davon 4 Austauschschüler. An der ganzen Schule sind wir 15 Austauschschüler was mir ein bisschen zu viel sind , aber dafür haben wir 6 Lektionen in der Woche Spanischunterricht, was unserer Grammatik sehr hilft.

Nach der Schule werde ich von meiner Mutter oder meinem Vater abgeholt und wir gehen nach Hause zum Essen. Nach dem Essen geht meine ganze Familie 1 Stunde schlafen, was ich mir jetzt auch angewöhnt habe. Am Nachmittag mache ich entweder etwas mit Freunden, wie zum Beispiel in den Park gehen oder zu jemanden nach Hause gehen um zu baden oder an den Strand oder ich gehe ins Fitness mit Freunden. Ich gehe zweimal pro Woche ins Volleyball und abends gibt es immer Tanzen im Park und manchmal gehe ich dahin. Zum Nachtessen geht meine Familie meistens auswärts essen.

Jeden Mittwochabend habe ich ein Rotarymeeting. Ich gehe immer mit meinen Eltern da beide Rotarier sind. Dieses läuft etwa gleich ab wie bei euch ☺. In meinem Club sind wir 7 Austausch Schüler und in der ganzen Stadt sind es 21. In Portoviejo gibt es 6 Rotaryclubs und deshalb hat es auch so viele Austauschschüler, aber eigentlich habe ich nicht so viel zu tun mit anderen Austauschschülern, ausser mit denen von meinem Club. Mit Rotary hatten wir schon 2 Reisen, eine war das Sprachcamp für 5 Tage Monpiche, das ist ein riesiges Hotel am Strand und da hatten wir morgens immer Schule und am Nachmittag konnten wir baden gehen. Die zweite Reise war die Beachtour und ging vom 17.10 bis letzten Montag und wir waren, also alle Austauschschüler von Ecuador (82) in einem Hotel direkt am Strand und gingen jeden Tag Ausflüge machen. Wir besuchten verschiedene wunderschöne Strände, gingen einmal «Wandern», also eigentlich Spazieren ☺ und spielten stundenlang Ballspiele an unserem Strand.

Durch Rotary konnte ich ins Interact, das ist ein Club der von Rotary ist, bei dem viele junge Leute sind und mit dem man Sachen macht, wie zum Beispiel den Fluss säubern oder armen Leuten mehr Möglichkeiten geben… Dadurch konnte ich vieles vom Land erfahren.

Vom dritten Oktober bis zum 14. gab es Streike und Proteste im ganzen Land wie ihr vielleicht gehört habt. In dieser Zeit war es relativ langweilig für mich, da ich das Haus nicht oft verlassen durfte und halt keine Schule war. In meiner Region war es nicht so schlimm und ich konnte wenigstens manchmal einige Stunden zu einer Kollegin… Aber das ist jetzt ja zum Glück wieder vorüber und alles ist wieder normal.

Ich bin euch sehr sehr Dankbar das ich dieses Austauschjahr machen darf und freue mich sehr auf die nächste Zeit die ich hier erleben kann.

Mit Lieben Grüssen
Salome

Weitere Bilder gibt es im Dokument im Anhang.

Dokumente im Anhang